Mit 100 Euro zum Millionär?!

100 Euro

Wer diesen Blog schon etwas länger verfolgt, kennt meine Meinung zum Thema Aktiensparen. Wie ich schon im Beitrag zum Thema Lotto geschrieben, sollte das gesparte Geld lieber in Indexfonds (ETFs) angelegt werden.

Das ist nicht schwer, denn wer ein Onlinekonto führen kann, kann auch ein Onlinedepot führen. Wer eine Überweisung tätigen kann, kann auch einen Sparplan einrichten.

Mit diesem Depot hat man, wenn nur ETFs gehandelt werden auch keine weitere Arbeit. Alle die nur diesen monatlichen Betrag sparen möchten, sind zum Beispiel bei der Comdirect Bank an der richtigen Stelle.

Die Bank bietet gerade 170 ETFs aller wichtigen Märkte zu Top-Konditionen an. Sparpläne in diese ETFs kosten 0 Euro Orderentgelt. Bei nur 25 Euro Mindestsparrate gibt es nun keine Ausrede mehr mit dem Sparen/Investieren anzufangen. Als Bonus für alle Sparplaneinzahler ist die Depotführung auch noch kostenlos. Das bedeutet, euer Sparbeitrag kommt euch 100%ig zu Gute.

Wer noch ein wenig Motivation benötigt, sollte sich das von mir entdeckte Video zum Thema ansehen. Dort seht ihr auch, ob es mit den 100 Euro bis zum Millionär klappen kann.


Kapitallebensversicherungen – Sparergebnis aufpeppen

Rechnen Versicherung

Obwohl der Anteil der Kapitallebensversicherungen am Gesamtaufkommen der Lebensversicherungen in Deutschland stetig abnimmt, bleibt sie immer noch eine beliebte Anlageform für die Deutschen.

Im Jahr 2017 belief sich der Bestand an Lebensversicherungsverträgen auf insgesamt rund 84,1 Millionen, der Anteil abgeschlossener Kapitalversicherungen lag bei etwa 34,8 Prozent. Im Jahr 2000 waren es noch 72 Prozent.
Schon damals warnte die Stiftung Warentest, dass Kapitallebensversicherungen unflexibel und intransparent sind und Todesfallschutz mit Sparprodukt vermischen. Heute bieten Versicherungen, wie zum Beispiel die CosmosDirect, keine Kapitallebensversicherungen mehr an.

Für alle, die heute ihre falsche Entscheidung revidieren möchten, hier einige Tipps für bessere Renditen, ohne die Verträge zu kündigen. Einen Vertrag zu kündigen, ist meist die schlechteste Option.

Um dem schlechten Vertrag nicht jedes Jahr mehr Geld zukommen zu lassen, sollte eine eventuelle Dynamische Anpassung gekündigt werden. Dazu kommt, je älter sie werden, um so weniger lohnt sich diese jährliche Steigerung.

Viele abgeschlossene Kapitallebensversicherungen enthalten oft auch einen Unfalltod-Zusatzversicherung. Das sind Kosten die den Sparanteil kürzen. Lassen sie diesen Zusatz streichen. Es ist sinnvoller diesen Schutz in einem separaten Vertrag mit meist besseren Leistungen abzuschließen, falls überhaupt benötigt.

Wenn sie können, kann es sinnvoll sein, die Beträge nicht mehr monatlich zu zahlen. Ähnlich wie bei Sachversicherungen, ist ein Jahresbeitrag deutlich günstiger. Wer monatlich seine Prämie zahlt, muss Aufschläge bis zu 5 Prozent bezahlen.

Sollte das eigene kleine Häuschen auf der Wunschliste stehen, sollte man auf jedenfalls prüfen, ob und wie der Vertrag in die Finanzierung mit eingebunden werden kann.

Wenn sie ihre Versicherung generell nicht mehr besparen möchten, also Beitragsfrei stellen, gilt es einige Hürden zu beachten.
Im Versicherungsvertragsgesetz steht: “Der Versicherungsnehmer kann jederzeit für den Schluss der laufenden Versicherungsperiode die Umwandlung der Versicherung in eine prämienfreie Versicherung verlangen, sofern die dafür vereinbarte Mindestversicherungsleistung erreicht wird.” Diese Summe sollte in ihrem Vertrag benannt worden sein. Vorher ist eine Beitragsfreistellung finanziell wenig sinnvoll.

Finger weg vom Lotto!

Lotto

Heute war ich bei meiner Postagentur um Briefmarken zu kaufen. Eigentlich ein Zeitschriften-Kiosk, mit Tabakwaren, Lotto-Annahme usw.

Es war eine kleine Schlange und so konnte ich beobachten, was so im Laden erworben wurde. Wahrscheinlich weil heute Freitag war, waren die meisten Leute wegen neuer Lottoscheine im Geschäft.
Was mich erstaunt hat, sind die Summen die für einen einzigen Spieltag ausgegeben werden. Ein Mann war gleich mit 3 Tippscheinen am Start. Die Gewinnkontrolle ergab – NULL Gewinn.
Die gleichen Zahlen sollten auch für die Sonnabend Ziehung gespielt werden. Das kostete fast 50 Euro! Der Mann sah so aus, dass er diese Prozedur regelmäßig betreibt.

Das sind bei zwei Ziehungen in der Woche – 400 Euro im Monat! Bei 52 Wochen im Jahr über 5000 Euro. Bei 5% Rendite hätte der Mann in 15 Jahren ein kleine Häuschen für 100.000 Euro zusammengespart.
Eventuell war es ja eine Spielgemeinschaft, die die Kosten auf mehrere Schultern verteilt. Das macht den Fakt aber nicht besser. Sie sollten lieber einen Anleger-Club gründen und lernen das Geld an der Börse zu investieren.

Über die Gewinnwahrscheinlichkeiten sollte sich doch jeder im Klaren sein. Wird sogar bei der Lotto-Werbung immer mit angegeben.

Für alle die es visuell benötigen, habe ich ein nettes Video auf Youtube gefunden. Das ist von der Fondgesellschaft DWS. Ich bin kein Freund von Fonds aber besser das Geld zur DWS als in den Lotto-Laden.


Sich die private Haftpflichtversicherung sparen?

privathaftpflicht

Obwohl die Versicherung den Namenszusatz “Pflicht” trägt, ist es keinesfalls eine Pflichtversicherung von Gesetzes wegen.
So sollen immer noch ca. 15 Prozent der Deutschen keine Privathaftpflicht besitzen. Diese Menschen handeln meiner Meinung nach grob fahrlässig.

Zum einen können die Schadenssummen schnell den finanziellen Ruin bedeuten und die Geschädigten können nicht angemessen entschädigt werden.
Darum sollte jeder eine Privathaftpflichtversicherung haben. Im Schadensfall tritt diese für die entstehenden Kosten ein, die schnell auch mal in die Millionen gehen können.

Auch wer seit vielen Jahren eine Privathaftpflicht abgeschlossen hat, sollte diese auf jeden Fall einmal überprüfen. Gerade wenn der Abschluss lange her ist, sollte die Leistungen überprüfen, denn der Schutz ist mit den Jahren immer besser und umfangreicher geworden.

Welche Leistungen sollte der Vertrag einschließen?

Um es einfach zu sagen: Er sollte mindestens der Grundschutz nach Stiftung Warentest enthalten.
So soll die Versicherungssumme mindestens 10 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden betragen.

Weiter wichtig sind zum Beispiel Schäden bei Nachbarschaftshilfe, Schäden als Ehrenamtlicher oder Freiwilliger oder auch Internetschäden.
Gerade Internetschäden sind in vielen alten Verträgen nicht versichert. Diese Leistung schützt dich beim elektronischen Datenaustausch und bei der Internetnutzung (z.B. bei der unbeabsichtigten Weiterleitung virenverseuchter E-Mails).

Mit den Jahren sind Gefahren dazu gekommen, die vor kurzer Zeit noch unbekannt waren. Eine der neuen Gefahren ist das private Betreiben der immer beliebter werdenden Drohnen.

Auch kann man den Forderungsausfall mitversichern, der den Schaden ausgleicht, falls dich einer der 15 Prozent der Nichtversicherten schädigt.

Schon die kurze Aufzählung einiger Punkte, zeigt, dass die persönliche Suche nach einem passenden Vertrag langwierig werden kann. Diese Arbeit nehmen uns heutzutage die verschiedensten Vergleichsportale ab.
Die bekanntesten sind dabei wohl Check24 oder Verivox. Mittels dieser Tools kann punktgenau der eigene Bedarf ermittelt werden und du findest schnell den passende Vertrag.

So findet man Verträge mit den empfohlenen Grundschutz schon ab 30 Euro fürs Jahr. Ein Betrag den du dir nicht sparen kannst.

P.S. Damit ihr nicht lange suchen müsst, haben wir jetzt einen Vergleichrechner mit eingebunden.

Krankenkassen senken 2019 ihren Zusatzbeitrag

Krankenkarte

Gestern habe ich die Meldung gelesen, dass verschiedene gesetzliche Krankenkassen ihren Beitrag senken. Dabei geht es nicht um den Grundbeitrag sondern um die Höhe des Zusatzbeitrages, die jede Krankenkasse individuell festlegen kann. 18 Kassen wollen diese Zusatzbeiträge senken. Leider ist die Krankenkasse, bei der ich versichert bin, nicht unter diesen 18 Kassen.

Die Zeitschrift Finanztest hat beim Vergleich der verschiedenen Versicherungen festgestellt:

„Wer von der teuersten bundes­weit geöffneten Kasse zur günstigsten wechselt, kann mehrere hundert Euro Beitrag pro Jahr sparen. Die Ersparnis ist abhängig vom Einkommen. Verdient jemand monatlich 3000 Euro brutto, bringt ein Wechsel monatlich etwa 33 Euro, pro Jahr also rund 400 Euro Ersparnis.“

Also gleich geprüft, ob es für gesetzliche Krankenkassen auch gute Vergleichsportale gibt. Ihr könnt es euch denken – NATÜRLICH! Was mich etwas erstaunt hat ist, dass auch bei Check24 die Gesetzlichen verglichen werden können. Zahlen diese auch Vermittlungsprovisionen?

Eine Prüfung meiner Daten hat ergeben, dass ich bei der billigsten Krankenkasse ca. 13 Euro im Monat sparen kann. Wer ein absoluter Pfennigfuchser ist, wird sagen das sind 156 Euro im Jahr! Ich müste mich aber vom “Luxus” einer Geschäftsstelle im Ort verabschieden und von einer 24 Stunden Erreichbarkeit per Telefon. So muß jeder selbst entscheiden, ab welchen Betrag ein Wechsel lohnt.

Ein schönes Portal für den direkten Vergleich zweier Krankenkassen miteinander habe ich auf Krankenkassen-Direkt-Vergleich gefunden. So hat man schnell den Überblick in den verschiedenen Leistungsbereichen.

Etwas Geld kann ich im nächsten Jahr auf alle Fälle sparen, denn die große Koalition hat ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst und zum 1. Januar 2019 die Rückkehr zur Parität beschlossen. Das heißt, Arbeitgeber und Angestellte teilen sich die Kosten für die Krankenversicherung wieder komplett anteilig je zur Hälfte. Derzeit müssen die Arbeitnehmer den gesamten Zusatzbeitrag allein bezahlen.

Schussligkeiten können Geld kosten

Tschüss ABO

Jetzt hat es mich auch erwischt. Bei PayPal wurden mir gestern “überraschend” 24 Euro eingezogen. Der “Verursacher” war StayFriends ein Portal, wo man alte Schulfreunde wieder treffen kann.

Bestimmte Funktionen sind dabei kostenpflichtig. Da wir mal ein Klassentreffen organisieren wollten, habe ich mir also die Goldfunktion freischalten lassen, um einfacher in Kontakt treten zu können. Soweit ist auch alles in Ordnung.
Nun, Monate später, nutze ich die Möglichkeiten, die ich bezahlt habe gar nicht mehr und das Portal ist für mich in Vergessenheit geraten. Diese Vergesslichkeit kostet mich noch einmal 24 Euro für das Jahr, für etwas, was ich im Grunde gar nicht nutze.

Dabei ist es eigentlich so einfach die Termine nicht zu verpassen. Heute hat fast jeder ein Smartphone, in das er solche Termine speichern und mit einer Erinnerungsfunktion versehen kann.

Auch im Internet gibt es Tools, die dir den Überblick über deine Verträge erleichtern. Eins das ich auch schon genutzt habe ist aboalarm. Das System kennt über 25000 Anbieter, bei denen ich direkt vom Portal aus kündigen kann.
Einfach den Anbieter suchen, den man kündigen möchte – persönliche Daten vervollständigen und ab die Post. Für viele Anbieter garantieren sie sogar: “Die rechtssichere Kündigung deines Vertrags ohne Folgekosten!”
So hat man kein Problem damit seine Kündigung selbst formulieren zu müssen. Die fertigen Texte gibt es zu jedem Anbieter dazu.

Übrigens bei StayFriends hätte ich das Portal gar nicht gebraucht. Bei StayFriends kann man die automatische Verlängerung einfach abschalten. Tja, kleine Schussligkeiten kosten eben manchmal Geld.
Also immer schön Wachsam bleiben und aufpassen, dass das Geld nicht ungenutzt versickert.