Krankenkassen senken 2019 ihren Zusatzbeitrag

Krankenkarte

Gestern habe ich die Meldung gelesen, dass verschiedene gesetzliche Krankenkassen ihren Beitrag senken. Dabei geht es nicht um den Grundbeitrag sondern um die Höhe des Zusatzbeitrages, die jede Krankenkasse individuell festlegen kann. 18 Kassen wollen diese Zusatzbeiträge senken. Leider ist die Krankenkasse, bei der ich versichert bin, nicht unter diesen 18 Kassen.

Die Zeitschrift Finanztest hat beim Vergleich der verschiedenen Versicherungen festgestellt:

„Wer von der teuersten bundes­weit geöffneten Kasse zur günstigsten wechselt, kann mehrere hundert Euro Beitrag pro Jahr sparen. Die Ersparnis ist abhängig vom Einkommen. Verdient jemand monatlich 3000 Euro brutto, bringt ein Wechsel monatlich etwa 33 Euro, pro Jahr also rund 400 Euro Ersparnis.“

Also gleich geprüft, ob es für gesetzliche Krankenkassen auch gute Vergleichsportale gibt. Ihr könnt es euch denken – NATÜRLICH! Was mich etwas erstaunt hat ist, dass auch bei Check24 die Gesetzlichen verglichen werden können. Zahlen diese auch Vermittlungsprovisionen?

Eine Prüfung meiner Daten hat ergeben, dass ich bei der billigsten Krankenkasse ca. 13 Euro im Monat sparen kann. Wer ein absoluter Pfennigfuchser ist, wird sagen das sind 156 Euro im Jahr! Ich müste mich aber vom “Luxus” einer Geschäftsstelle im Ort verabschieden und von einer 24 Stunden Erreichbarkeit per Telefon. So muß jeder selbst entscheiden, ab welchen Betrag ein Wechsel lohnt.

Ein schönes Portal für den direkten Vergleich zweier Krankenkassen miteinander habe ich auf Krankenkassen-Direkt-Vergleich gefunden. So hat man schnell den Überblick in den verschiedenen Leistungsbereichen.

Etwas Geld kann ich im nächsten Jahr auf alle Fälle sparen, denn die große Koalition hat ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst und zum 1. Januar 2019 die Rückkehr zur Parität beschlossen. Das heißt, Arbeitgeber und Angestellte teilen sich die Kosten für die Krankenversicherung wieder komplett anteilig je zur Hälfte. Derzeit müssen die Arbeitnehmer den gesamten Zusatzbeitrag allein bezahlen.

Schussligkeiten können Geld kosten

Tschüss ABO

Jetzt hat es mich auch erwischt. Bei PayPal wurden mir gestern “überraschend” 24 Euro eingezogen. Der “Verursacher” war StayFriends ein Portal, wo man alte Schulfreunde wieder treffen kann.

Bestimmte Funktionen sind dabei kostenpflichtig. Da wir mal ein Klassentreffen organisieren wollten, habe ich mir also die Goldfunktion freischalten lassen, um einfacher in Kontakt treten zu können. Soweit ist auch alles in Ordnung.
Nun, Monate später, nutze ich die Möglichkeiten, die ich bezahlt habe gar nicht mehr und das Portal ist für mich in Vergessenheit geraten. Diese Vergesslichkeit kostet mich noch einmal 24 Euro für das Jahr, für etwas, was ich im Grunde gar nicht nutze.

Dabei ist es eigentlich so einfach die Termine nicht zu verpassen. Heute hat fast jeder ein Smartphone, in das er solche Termine speichern und mit einer Erinnerungsfunktion versehen kann.

Auch im Internet gibt es Tools, die dir den Überblick über deine Verträge erleichtern. Eins das ich auch schon genutzt habe ist aboalarm. Das System kennt über 25000 Anbieter, bei denen ich direkt vom Portal aus kündigen kann.
Einfach den Anbieter suchen, den man kündigen möchte – persönliche Daten vervollständigen und ab die Post. Für viele Anbieter garantieren sie sogar: “Die rechtssichere Kündigung deines Vertrags ohne Folgekosten!”
So hat man kein Problem damit seine Kündigung selbst formulieren zu müssen. Die fertigen Texte gibt es zu jedem Anbieter dazu.

Übrigens bei StayFriends hätte ich das Portal gar nicht gebraucht. Bei StayFriends kann man die automatische Verlängerung einfach abschalten. Tja, kleine Schussligkeiten kosten eben manchmal Geld.
Also immer schön Wachsam bleiben und aufpassen, dass das Geld nicht ungenutzt versickert.

Harry Potter und der Stein der Weisen (kostenlos*)

Bücher kostenlos

Nein, ich werde jetzt nicht auch noch das Buch “Harry Potter und der Stein der Weisen *)” rezensieren. Das ist allen auf Amazon fast 1500 Mal gemacht worden. Ich denke der Erfolg des Buches spricht da ohnehin für sich.

Warum das Buch jetzt noch mal mein Interesse geweckt hat? Eher durch Zufall habe ich mitbekommen, dass der erste Band sein 20 jähriges Jubiläum gefeiert hat.
Amazon nahm das wohl zum Anlass, die 2015 produzierte Kindle-Version, im Prime-Abo *) kostenlos zum Lesen zur Verfügung zu stellen.

Also – alle die das Buch endlich doch einmal lesen wollten – jetzt kostenlos in die digitale Bibliothek stellen.
Auch die nachwachsenden Leser können dieses “Standardwerk” der Jugendliteratur, kostengünstig wie nie, auf ihre Smartphones ziehen.

 

* kostenlos nur für die, die ohnehin einen Prime Account haben.

Anbieterwechsel DSL geklappt (fast)

Router

Ebenfalls aus Spargründen habe ich mich schon im Frühjahr dazu entschlossen meinen Telefon-Anbieter zu wechseln. Heute war der Umschalttermin und wie man an meinem Beitrag sehen kann hat der Wechsel im Wesentlichen geklappt. Kleiner Makel; die mitgenommenen Nummern wurden noch nicht konnektiert.

Warum bin ich gewechselt?

Ich war bei Vodafone und bin zu 1und1 gewechselt. Dabei war ich schon bei Vodafone, da wurde das Netz noch von Arcor betrieben. Ich war im großen und ganzen auch mit Vodafone zufrieden. Womit ich nicht zufrieden war, ist der Umgang mit seinen treuen Kunden. Als Neukunde konnte man sich fast kontinuierlich auf irgendwelche Angebote und Boni freuen. Ihre Bestandskunden wurden meist Stiefmütterlich behandelt.

Ich denke, bei 1&1 wird es dann ähnlich laufen. Jetzt nutze ich aber auch mal den Neukundenbonus. Ich verringere für ein Jahr meine monatlichen Kosten von fast 35 Euro auf 22 Euro. Das sind immerhin 150 Euro für das Jahr. Dazu steigert sich meine Bandbreite von 16000 kbit/s auf 50000 kbit/s. Dazu kommt noch eine Handyflat mit 1 GB Highspeed-Datenvolumen, die ich als Zweitkarte in meinem Handy nutzen werde.

Heute frage ich mich, warum ich nicht schon eher gewechselt bin. Ja und eventuell schaue ich in zwei Jahren, was die Telekom so an Neukunden verteilt.

Die Netzqualität wird sich eher nicht verändern, weil hier sowohl Vodafone als auch 1&1 das Netz der Telekom anmieten müssen.

Fazit:

Wer sich alle zwei Jahre darum kümmert, welche Anbieter gerade attraktive Leistungen haben, kann viel Geld sparen. Der Antrag dauert nicht lange und die Technik neu einrichten ist auch kein Hexenwerk.

Besser suchen mit Vergleichsportalen:

Wer sich die Arbeit mit dem Vergleichen nicht machen möchte, geht einfach zu den bekannten Portalen Check24 oder Verivox. Dort kann man die Angebote nach seinen Wünschen filtern. Ich habe aber festgestellt, dass nicht alle Tarife in der Datenbank stehen.

 

Sparen durch Cashback

Cash Back

Ein Cashback-System (englisch cash back, wörtlich „Bargeld zurück“ oder „Geld zurück“) ist ein Bonusprogramm, das sich von klassischen Bonusprogrammen wie DeutschlandCard und Payback unterscheidet. Dem Kunden wird der Bonus direkt als Geldbetrag ausgewiesen. So kann er einfacher sehen, wie viel Ersparnis das Cashback-System je Einkauf gebracht hat.

Cashback Portale gibt es einige auf dem deutschen Markt. So findet man Anbieter wie Shoop, Sorgenlos oder auch Getmore. Alles tolle Portale, bei denen man sich nur anmelden muss und schon kann man die Boni kassieren. Einen Nachteil haben wohl die meisten dieser Portale – sie haben oft hohe Auszahlhürden. Bei Sorgenlos sind es zum Beispiel 20 Euro. Da braucht man schon einige große Einkäufe, um das Konto zu füllen.

Seit wenigen Wochen nutze ich ein, wie ich finde, besseres Angebot. Meine Online-Bank, bei der ich schon zu Zeiten der Neuen-Markt-Blase Aktien gehandelt habe, bietet mir diese Alternative – die Comdirect Bank. *)

Also, wer mit Aktien, ETFs oder anderen Wertpapieren handeln möchte, benötigt ohnehin einen Broker. Warum nicht ein Depot beim Testsieger? Mit diesem Angebot hat die Comdirect*) einen Pluspunkt mehr auf der comdirectHabenseite.

Die Bank schreibt dazu:

Mit dem comdirect Bonus-Sparen ist der Einstieg in die Wertpapieranlage ganz einfach und schon mit kleinen Beträgen möglich: Sie können für jeden Einkauf und jede Reisebuchung bei unseren Online-Partnershops einen Bonus erhalten – und wir legen die gesammelten Gutschriften für Sie in einen Fonds an. So macht Sparen richtig Spaß.

  • Lieblingsshops für jeden Ihrer Wünsche: Sammeln Sie Ihre Boni bei aktuell über 800 namhaften Online-Partnern.
  • Von jedem Einkauf profitieren: Sichern Sie sich bei jedem Einkauf und jeder gebuchten Reise bis zu 20 % Bonus
  • Bequeme Geldanlage: Wir legen Ihre Gutschriften automatisch für Sie im Indexfonds ComStage Vermögensstrategie (WKN ETF701) an
  • Kostenlos: Für die Teilnahme am Bonus-Sparen zahlen Sie nichts

Bei den 800 Shops sind wirklich (fast) alle großen Shops, bei denen man Geld lassen kann dabei. Leider ist Amazon nicht mit im Boot, wo viele gern einkaufen würden. Aber mit Ebay, Otto, Saturn, MediaMarkt usw. und den großen Vergleichsportalen Verivox und Check24 bleiben kaum Wünsche offen.

Praktisch sieht das aus eigener Erfahrung so aus.

Ich kaufe bei CONRAD ein kleines Teil für 4,28 € und bekomme 0,18 € gutgeschrieben. Das sind über 4% vom Einkauf zurück. Wenn CONRAD den Kauf bestätigt hat, wird der Betrag freigegeben und meinem Konto gutgeschrieben. Sind dann mindesten 10 Euro aufgelaufen, werden Anteile vom ETF701 in das Depot gebucht. Das Gute daran ist, es fallen keine Ordergebühren an. So baut man sich ein Vermögen auf, aus Dingen, die man ohnehin gekauft hätte.

Reiseanbieter sind auch im Bonuspool. Da für den Jahresurlaub schnell mal ein Tausender und mehr zusammenkommen, ist der Bonus auch dementsprechend.

Gelegenheiten gibt es viele. Jetzt zum Jahresende werden wieder die KFZ-Versicherungen fällig. Wenn die Gesellschaften ihre Preise erhöhen, ist eine gute Gelegenheit zum Wechseln.

Oder wie ich schon in einem Beitrag geschrieben habe, sollten meine Stromkosten um 26 Prozent steigen. Bei Check24 einen günstigeren Anbieter gesucht und noch fast 15 Euro Bonus eingestrichen.

💡 ➡ Ich kaufe Online nur noch mit Bonus. Geld, das man einfach nur aufsammeln muss.

Stromkosten steigen bei mir um 26 Prozent

Strom Sparlampe

Auf dem Weg zu einem Vermögen, ist man gut beraten sein Geld zusammen zu halten. Das das nicht immer so einfach ist, musste ich gestern wieder erfahren.

Eine kleine unscheinbare E-Mail in meinem ohnehin sehr vollem E-Mail-Account kündigte mir das Unheil an.

“… in Ihrem persönlichen Kundenportal mein eprimo wartet wichtige Post zu Ihrem Vertrag auf Sie.

Dieses Schreiben enthält wesentliche Änderungen der Konditionen Ihres Vertrages. Darin finden Sie die zukünftig für Ihren Vertrag geltenden Preise und den Termin der Umstellung. Bitte melden Sie sich gleich im Kundenportal mein eprimo mit Ihren Zugangsdaten an, um das Dokument abzurufen.”

Das Dokument hatte den unscheinbaren Namen “Anpassung Ihrer Produktdetails” in dem dann folgendes stand:

“… die Energiewende schreitet voran. Hierdurch verändern sich die Abgaben und Umlagen in der gesamten Branche weiter, allen voran EEG-, die KWK- und die Offshore-Umlage.
Zusammen mit den veränderten Netzentgelten und gestiegenen Einkaufskonditionen gelten daher ab dem 1. Januar 2019 folgende Preise in Ihrem Tarif: …”

Na gut, dachte ich mir, wird bestimmt etwas teurer. Wie fast jedes Jahr eben. Als ich die Zahlen dann aber sah, bin ich fast hinten über gefallen. Am Computer sitzt man zum Glück ja meistens.
Die Erhöhung für das nächste Jahr beläuft sich auf über 26 Prozent. Der Arbeitspreis steigt von 20,1 Cent auf 26,1 Cent. Das sind bei 3500 kWh im Jahr über 200 Euro mehr.

Ich muss dazu sagen, ich war mit eprimo bis dato sehr zufrieden und die Konditionen lagen schon im guten Spitzenfeld, denn ich versuche schon immer mein Geld zusammen zu halten.

Na gut dachte ich mir: “Es gibt ja Vergleichsportale, da werden wir schon was Günstigeres finden.” Auf die bekannten Portale “Verivox” und “Check24” gegangen und meine Daten eingegeben.
Was muss ich sagen; eprimo ist mit dieser Riesenerhöhung noch immer günstig. Der günstigste Arbeitspreis für mein Gebiet war 25,74 Cent, was gegenüber eprimo gerade mal 13 Euro im Jahr ausmacht.

Nun kann man sich überlegen, ob man sich wegen 13 Euro der Wechselprozedur unterzieht. Da der Grundpreis auch etwas niedriger ist, wären es bei mir 28 Euro. Da es dann auch noch ÖKO-Strom sein wird, werde ich den Wechsel angehen. Ein Pluspunkt für das Gewissen!

Mehr kann man sicher sparen, wenn man von seinem Grundversorger wechseln würde, da diese Preise oft wesentlich höher sind. Eine jährliche Überprüfung dieses Postens würde ich ohnehin jedem empfehlen. Und bei einer Erhöhung der Preise, braucht man auch keine Kündigungsfristen einhalten.

Das zeigt mir wieder, dass es um so wichtiger wird, für seine Spareinlagen ein gute Rendite zu erzielen.