Stromkosten steigen bei mir um 26 Prozent

Strom Sparlampe

Auf dem Weg zu einem Vermögen, ist man gut beraten sein Geld zusammen zu halten. Das das nicht immer so einfach ist, musste ich gestern wieder erfahren.

Eine kleine unscheinbare E-Mail in meinem ohnehin sehr vollem E-Mail-Account kündigte mir das Unheil an.

“… in Ihrem persönlichen Kundenportal mein eprimo wartet wichtige Post zu Ihrem Vertrag auf Sie.

Dieses Schreiben enthält wesentliche Änderungen der Konditionen Ihres Vertrages. Darin finden Sie die zukünftig für Ihren Vertrag geltenden Preise und den Termin der Umstellung. Bitte melden Sie sich gleich im Kundenportal mein eprimo mit Ihren Zugangsdaten an, um das Dokument abzurufen.”

Das Dokument hatte den unscheinbaren Namen “Anpassung Ihrer Produktdetails” in dem dann folgendes stand:

“… die Energiewende schreitet voran. Hierdurch verändern sich die Abgaben und Umlagen in der gesamten Branche weiter, allen voran EEG-, die KWK- und die Offshore-Umlage.
Zusammen mit den veränderten Netzentgelten und gestiegenen Einkaufskonditionen gelten daher ab dem 1. Januar 2019 folgende Preise in Ihrem Tarif: …”

Na gut, dachte ich mir, wird bestimmt etwas teurer. Wie fast jedes Jahr eben. Als ich die Zahlen dann aber sah, bin ich fast hinten über gefallen. Am Computer sitzt man zum Glück ja meistens.
Die Erhöhung für das nächste Jahr beläuft sich auf über 26 Prozent. Der Arbeitspreis steigt von 20,1 Cent auf 26,1 Cent. Das sind bei 3500 kWh im Jahr über 200 Euro mehr.

Ich muss dazu sagen, ich war mit eprimo bis dato sehr zufrieden und die Konditionen lagen schon im guten Spitzenfeld, denn ich versuche schon immer mein Geld zusammen zu halten.

Na gut dachte ich mir: “Es gibt ja Vergleichsportale, da werden wir schon was Günstigeres finden.” Auf die bekannten Portale “Verivox” und “Check24” gegangen und meine Daten eingegeben.
Was muss ich sagen; eprimo ist mit dieser Riesenerhöhung noch immer günstig. Der günstigste Arbeitspreis für mein Gebiet war 25,74 Cent, was gegenüber eprimo gerade mal 13 Euro im Jahr ausmacht.

Nun kann man sich überlegen, ob man sich wegen 13 Euro der Wechselprozedur unterzieht. Da der Grundpreis auch etwas niedriger ist, wären es bei mir 28 Euro. Da es dann auch noch ÖKO-Strom sein wird, werde ich den Wechsel angehen. Ein Pluspunkt für das Gewissen!

Mehr kann man sicher sparen, wenn man von seinem Grundversorger wechseln würde, da diese Preise oft wesentlich höher sind. Eine jährliche Überprüfung dieses Postens würde ich ohnehin jedem empfehlen. Und bei einer Erhöhung der Preise, braucht man auch keine Kündigungsfristen einhalten.

Das zeigt mir wieder, dass es um so wichtiger wird, für seine Spareinlagen ein gute Rendite zu erzielen.