Samsung räumt ab beim großen Stiftung Warentest Smartphone-Test

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Die Stiftung Warentest hat vor kurzem den neusten Smartphone-Test veröffentlicht.

Aus dem Testbericht von Stiftung Warentest geht der Hersteller Samsung als eindeutiger Sieger hervor, denn auf den Plätzen 1 bis 4 landeten 4 Smartphone-Modelle des Elektronikriesen.

Auf Platz EINS und somit Testsieger wurde das Samsung Galaxy S10+. Gelobt wurden beim Sieger die Kamera und die lange Akku-Laufleistung.

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Den zweiten Platz belegt das Galaxy S10. Das musste nur wegen der kleineren Akku-Laufleistung dem Plus Model den Vorrang geben.

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Die Plätze 3 und 4 teilen sich mit gleicher Gesamtnote das Samsung Galaxy Note 9 und das Galaxy S10e.

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Nach der Samsung Phalanx reihen sich zwei Huawei Geräte ein. Dabei liegt das Huawei P30 auf Platz 5 (Gesamtnote 1,9) und schneidet damit sogar etwas besser ab als die größere Schwester P30 Pro (Gesamtnote 2). Das P30 gefiel den Testern bei Handhabung, Ortung und Navigation besser. Zudem sollen die Kamera und der Akku des Gerätes etwas besser sein.

Ob Huawei nach den Google Sanktionen noch Käufer findet, würde ich bezweifeln. Das Ende des Streits ist für keinen Beteiligten abzusehen.

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Das neue Apple-Flaggschiff iPhone XR landete nur auf Platz 8. Kein berauschendes Ergebnis, wird aber die Apple-Jünger aber nicht schrecken. Smartphone-Nutzer sind doch relativ systemtreu.

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Wer alle Ergebnisse im Einzelnen nachlesen möchte, kann sich den Smartphone-Test für 2,50 Euro bei Stiftung Warentest herunterladen. Im Originaltestbericht verspricht Stiftung Warentest neben den kompletten Testergebnissen eine unabhängige Kaufberatung.

Für uns Sparfüchse sind die neusten Geräte im Prinzip ohnehin tabu. Die Spitzen-Geräte des Vorjahres sind nun schon deutlich billiger zu haben und stehen in ihrer Leistung den aktuellen Modellen nur wenig nach.

Mogelpackung “Öko-Test”?

Umwelttest

“Das ist die Mogelpackung des Jahres” so lautet jedes Jahr die Überschrift eines Artikels der Zeitschrift “Öko-Test”. Dabei hat sich Öko-Test für mich teilweise selbst zu einer Mogelpackung qualifiziert.

Damit meine ich nicht den Vorwurf zum “Druckauflagenbetrug”, wo der Verlag über Jahre hinweg seinen Kunden höhere Auflagen für einige der “Öko-Test”-Sonderausgaben angegeben haben soll, als in Wirklichkeit gedruckt, geschweige denn verkauft wurden.

Nein, ich meine, das “Öko-Test” Jahr für Jahr mit negativen Schlagzeilen in den Medien auftaucht. Zumeist geht es dabei um die Auswahl der Testkriterien, mit denen “Öko-Test” Produkte bewertet. Das geht sogar so weit, dass Gerichte zu diesem Thema bemüht werden.

So hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit einmal die Arbeit von Stiftung Warentest und Öko-Test verglichen und so aufgezeigt, wie schon allein die Gewichtung von Kriterien die Ergebnisse beeinflussen.

“… Ebenfalls nicht nachvollziehbar ist, dass beide Redaktionen bei ihren Tests gleiche Parameter von Mal zu Mal unterschiedlich gewichten. Wobei, so klagen die Autoren des BVL “nicht erkennbar ist, worin diese Variation begründet liegt”. Dies hat aber Auswirkungen auf das Testurteil. Dadurch entsteht ein Spielraum, der es erlaubt, Produkte gezielt mit einer besseren oder schlechteren Gesamtnote zu versehen. …”

Der Vergleich hat mir aber auch die Augen geöffnet. Ich habe bisher immer gedacht (und sicher geht es vielen anderen Bürgern ähnlich), dass “Öko-Test” nur die Öko-Sparte der Stiftung Warentest ist. Nein – “Öko-Test” gehört zur Medien-Holding der SPD. Gesellschafter des Verlags ist zu 100 % die Öko-Test Holding AG in Frankfurt und damit zu 100% ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen. Das muss nicht per se schlecht sein aber unabhängig ist “Öko-Test” damit keinesfalls, was das folgende Beispiel zeigt.
Für eine ganzseitige Anzeige im Monatsmagazin Öko-Test zahlen Firmen schon mal über 10.000 Euro. Produkte mit positiver Bewertung in einem Artikel, erscheinen schon mal im gleichen Heft als Werbung des Produzenten.

So kommt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auch zu dem:

Fazit: Nicht jeder Test ist solider als die Produkte, die darin geprüft wurden. Schließlich müssen sich alle Marktteilnehmer egal ob Anbieter von Körperpflege, Nahrungsmitteln oder Zeitungen im Wettbewerb um die Gunst des Kunden behaupten. …”

Was bleibt für den Verbraucher?

Gerade die Deutschen, die viele Produkte gern mit einem guten Test-Label erwerben, müssen sich umstellen. Alleine ein Label mit einem guten Testurteil auf dem Produkt sagt nicht viel zur Qualität aus. Es muss darauf geachtet werden, mit welchen Beurteilungsschwerpunkten das Gesamturteil entstanden ist.
So können die Tests eine Bewertungshilfe sein aber keinesfalls einziges Kaufkriterium.