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Es wird kalt – einfache Tipps zum Heizkosten sparen

Jetzt wo es in Deutschland spürbar kälter wird, rückt das Thema Heizen im Winter näher in den Fokus.

Da im Privathaushalt für das Heizen ca. 70 Prozent des Energieverbrauches entfallen, wird jedem schnell klar, wer bei diesem Brocken sparen kann, kommt schnell auf hohe Beträge. Neben dem Kosten sparen, tun wir auch gleich etwas für unsere Umwelt, den laut Umweltbundesamt entfallen 60 Prozent des CO2-Ausstosses in Deutschland auf das Heizen.

Oft haben kleine Schritte schon eine große Wirkung. Mit zugigen Fenstern sollte keiner in den Winter gehen. Mit einem Dichtband für nicht mal 10 Euro hat man eine kleine Wohnung komplett abgedichtet.

Heizkosten kann man auch durch intelligenteres Heizen sparen.

Klar wer nicht heizt, spart am Meisten. Aber wer möchte schon im Haus frieren? Das Wärmeempfinden ist bei jedem Menschen individuell. Um seine optimale Temperatur zu finden, sollte man ein wenig experimentieren. Von den pauschalen 20 Grad im Wohnzimmer halte ich nichts. Ich kenne auch keine Frau, die das als angenehm empfinden würde. Aber die Wohnung so zu heizen, dass man in Badesachen sitzen könnte, verbietet sich als Sparfuchs. Mit einem kuscheligen Hausanzug kann man aber sicher 1-2 Grad am Regler drehen. Experten sagen jedes Grad weniger spart ca. 5 Prozent Energie.

Nicht ständig bewohnte Zimmer sollten im Winter runtergeregelt werden. Dabei aber nicht unter 15 Grad gehen, denn sonst droht an den kalten Wänden Schimmelbildung. Deshalb ist auch richtiges Lüften wichtig. Dauerhaft gekippte Fenster sorgen für kalte Wände im Fensterbereich; so ist Schimmel vorprogrammiert. Kurzes Stoßlüften sorgt für schnellen Luftaustausch, die Wände bleiben warm und das Raumklima verbessert sich.

Um die Temperaturen seinen speziellen Bedürfnissen anzupassen, sind natürlich intakte Temperaturregler von Nöten. Die Temperatur über das Fenster zu regeln ist garantiert der falsche Weg.
Regler gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Ich empfehle, egal ob für Heizkörper oder Fußbodenheizung, programmierbare, digitale Regler. Die ermöglichen die Temperatur über den Tag individuell anzupassen.

Die Wärme in der Wohnung zu halten, ist immer besser als zu Heizen. So sollten vorhandene Rollläden im Winter geschlossen werden, da sie zusätzlich isolieren. Eine weitere Möglichkeit ist die Isolierung der Heizköper zur Außenwand mittels reflektierender Folie. Für eine effektive Wärmestrahlung und aus Gründen des Brandschutzes verbietet sich das Verstellen von Heizkörpern.

Das die Heizungsanlage einer regelmäßigen Wartung bedarf, braucht hier nicht erwähnt werden. Dafür gibt es Fachleute. Aber wenn Heizkörper nicht richtig warm werden, kann Luft in der Heizung sein. Das kann jeder Laie auch selbst beheben. Bei Youtube gibt es bestimmt das passende Tutorial.

Wer diese kleinen Tipps befolgt, sollte problemlos 5 Prozent an Heizkosten einsparen können.

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